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Wer hätte das gedacht? Die telefonische Anamnese

„Es finden sich Hinweise darauf, dass …„ so könnte man den üblichen Umgang mit homöopathischen Arzneien nennen. Der Patient ist nicht zu trösten, ein Hinweis auf SEPIA oder IGNATIA, oder er lechzt nach Trost und man denkt an PULSATILLA.

Es ist wissenschaftlich das Stadium der Marker, wie beim Tumormarker unserer chemischen Medizin. Ein Tumormarker ist ein Hinweis, dass ein Tumor vorliegen könnte – aber das ist damit keineswegs sicher! Deshalb heißt er Marker, das ist so etwas wie Kennzeichner, „HInweiser“ auf einen entdeckten, aber nur möglichen Weg.

Das Problem der Marker ist Ihre Unsicherheit. Sie sind zwar Hinweise, aber eben nicht mehr. Eine Medizin, die auf Hinweise baut, bedarf sehr viel Empathie, um durch zusätzliche, intuitive weitere Hinweise zum Erfolg zu kommen. Deshalb ist in der Klassischen Homöopathie der persönliche Eindruck so immens wichtig und damit die persönliche Anamnese.

Ganz anders ist es in der Quantum Logic Medicine: Zu meinem großen Erstaunen haben die per Telefon erhobenen Anamnesen – ohne jede persönliche Anwesenheit! – seit etwa drei Jahren eine erheblich höhere Trefferquote als zuvor gezeigt. Ja, seit einem Jahr mit der wissenschaftlichen Weiterentwicklung der Medizin kann man sagen, dass die Telefonanamnesen sicherer und erfolgreicher laufen als die persönlichen!! Wer hätte das gedacht? Wie das?

Offenkundig konzentrieren sich beide Seiten mehr auf das, woraus die Arzneidaten in der Quantum Logic Medicine gewonnen werden – die sprachliche Aussage. Und in der Entwicklung der Quantum Logic Medicine wurden die Arzneimittel seit einem Jahr nochmals wesentlich exakter definiert und damit präziser fassbar – und so auch die Daten des Patienten aus seinen Aussagen.

Dies verdreht die alte Erfahrung. War vor Jahren die Anwesenheit des Patienten unerlässlich zum Nachteil unserer Patienten aus Übersee, ist nun eine Telefonanamnese zumindest genauso sicher!

Wir bauen nicht mehr wesentlich auf Markern auf, sondern abstrahieren die Funktion des Quants exakt aus den gesamten Daten – Daten! Also nicht Eindrücken oder einzelnen Aussagen, die wir sekundär zusammensetzen, sondern sehr ruhig abstrahierend wie bei einer Physikaufgabe. Der Effekt lässt nicht auf sich warten, so ermittelte Arzneien wirken viel sicherer, die Erfolge dieses Jahres überraschen auch mich. Ich hätte nie gedacht, so weit zu kommen. Dabei ist noch nicht einmal die Hälfte der Arzneien so exakt analysiert! Ich freue mich auf 2016.

Ihnen eine gute Zeit, Walter Köster