exakte Medizin Handhabung

C30 nach C1000?

Nach meinem Vortrag letzte Woche in der Stadthalle Gelnhausen tauchte die Frage auf, ob und wann man eine C30 nach der Einnahme einer C1000 einnehmen solle oder könne – und wann nicht.

Die Antwort ist dreiteilig.

  1. Grundsätzlich ist es gut, wenn man einer C1000 – Gabe eine ungestörte Wirkzeit lässt, quantenlogisch gesehen einen ungestörten funktionalen Raum. Die Beurteilung der Arznei ist damit sicherer. Die üblichen Schwankungen sollte man folglich keinesfalls behandeln, weil man sonst die Situation eher verschlechtern würde.
    Natürlich stellt sich die Frage, was denn bitte übliche Schwankungen sind. Die Antwort: Alle außer den beiden folgenden „Ausnahmesituationen“.
     
  2. Die erste Ausnahme ist leicht festzustellen, es ist die sogenannte Erstreaktion oder Erstverschlimmerung.
    Dabei werden die vor dem Therapiebeginn bekannten Symptome kurzfristig, aber doch deutlich schlimmer. Es können auch nur wenige Symptome oder auch nur eines sein. In der Regel fühlt er sich dennoch dabei ungewöhnlich wohl.
    Für den Unerfahrenen ist das nicht selten ein sehr ungewohntes Phänomen, zeigt es ihm doch, wie lebendig seine Symptome kommen und gehen können, die er oft für starr und unverrückbar gehalten hatte.
    Wenn es sich um eine einfache Krankheit handelt, kann man bei einer Erstreaktion 1 einziges Mal eine C30 nachgeben. Wirkt diese nicht umgehend oder handelt es sich um eine schwere oder eine Haut- oder psychische Krankheit, ist es besser, den Arzt ganz kurz zu konsultieren.
     
  3. Die zweite Ausnahme ist eine plötzlich einschlagende Akutkrankheit in der Wirkzeit nach der C1000 (mindestens 4-6 Wochen). Wenn die Arznei die richtige ist, muss sie natürlich auch hier helfen. So ist auch hier eine C30 der richtige erste Schritt. Man kann sie 3-4 x wiederholen, aber
    – nie, solange es sich bessert,
    – nicht, wenn die C30 2-3 x nicht wirklich gut gewirkt hat.

Auch hier gilt – wie immer: Professionelle Hilfe suchen, wenn es nicht gut läuft. Ungekonnt herumprobieren gehört nicht zur Quantum Logic Medicine.

Bis bald
Walter Köster